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MÖVE Führersitze und Beimannstühle für Schienenfahrzeuge sind nach dem Baukastensystem konzipiert. Damit ist es möglich, aus vorhandenen Baugruppen nach Kundenwunsch entsprechende Sitze zusammenzustellen. Das jeweilige Ergebnis wird in so genannten Modellblättern dargestellt, aus denen Hauptabmessungen, Anschlussmaße und Funktionen hervorgehen. Die Modellblätter sind die Grundlage für die vertraglichen Bindungen mit unseren Kunden.

MÖVE Sitze haben eine nach ergonomischen Gesichtspunkten optimierte Polsterung. Das bezieht sich insbesondere auf die Position des Sitzkissens zur Rückenlehne. Letzteres ist auch der Grund für die Konzeption der Einstelleinrichtungen, weder mit der Neigungs-, Längs- und der Höheneinstellung noch mit der Sitztiefeneinstellung wird diese Zuordnung Sitzkissen / Rückenlehne verlassen, die optimale Stützfunktion für den Fahrer bleibt erhalten.

Grundsätzlich ist gem. UIC 561 eine rastierende Dreheinrichtung vorzusehen. Mit der angebotenen Lösung wird der vorgeschriebene Drehwinkel von 90° nach beiden Seiten deutlich überschritten (+/- 176°). Damit sind optimale Fluchtmöglichkeiten garantiert. Unterstützung kann dabei auch ein Schwenkadapter geben, der ohne Betätigung eines Bedienelementes aus der Fahrposition nach hinten bewegt werden kann. Weiter bietet die generell sinnfällig angeordnete Lage der Bedienelemente ausreichende Fluchtmöglichkeiten. Der breite, griffgünstige und vor dem Sitzkissen angeordnete Bedienbügel für die Längseinstellung mit immerhin 190 bzw. 160 mm Stellweg und die klappbaren Armlehnen erlauben das zügige Verlassen des Fahrerplatzes.

Die hohe Anzahl von Wiederholbauteilen sichert Flexibilität und Effektivität, auch bei geringen Stückzahlen.